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Sporteltern in der Gesellschaft

Aktualisiert: 29. Dez. 2021

Wenn junge Sportler*innen Erfolge feiern, freuen sich alle. Was hinter solchen Erfolgen steht, wissen die wenigsten. Aufwand, Kosten und Risiko bleiben oftmals an den Eltern hängen. Leistungssport von Kindern erfordert ein starkes elterliches Commitment. Die finanzielle und organisatorische Belastung ist enorm. Der Sport bestimmt oftmals den familiären Lebensrhythmus. Sporteltern verdienen Unterstützung, denn ihre Arbeit sei zentral sagt David Egli, der sich beim Dachverband Swiss Olympic mit dem Karriereaufbau junger Leistungssportler befasst. Dennoch wird Sport meist als Privatsache verstanden. Das Modell der Schweizer Sportförderung ist ein föderalistischer Mix aus Milizarbeit, Sponsoring und staatlicher Unterstützung. Weiter erschwerend ist, dass die Sporteltern keinen guten gesellschaftlichen Ruf geniessen, vielerorts sogar als Rabeneltern verschrien sind. Die Eltern von Sporttalenten werden rasch an den Pranger gestellt, ihren Kindern die Kindheit zu rauben, diese zu fest zu pushen oder sie etwa die eigenen Träume leben zu lassen. Allerdings Leistungsdruck, Geld und Ambitionen bringen noch keine “Roger Federers” hervor. Hierzu sind vielmehr Talent, (Durchhalte)Willen und das richtige Umfeld nötig.
Dieses Umfeld sind gerade bei Kindern vor allem die Eltern, somit ist es an der Zeit, die gesellschaftliche Akzeptanz der Sporteltern einzufordern. Wie wollen wir das angehen?


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